Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts „Logistik ohne Grenzen – Logistyka bez granic“ besuchte eine Gruppe von Auszubildenden aus dem Bildungsgang Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung im März unsere polnische Partnerschule in Poznań. Für unsere Lernenden war es bereits der zweite Besuch im Rahmen der Schulpartnerschaft – und erneut zeigte sich, wie wertvoll dieser internationale Austausch ist.
Gemeinsam mit den polnischen Schülerinnen und Schülern arbeiteten die Teilnehmenden vier Tage lang in gemischten Teams, lösten logistische Herausforderungen und lernten moderne Methoden aus Produktion, Transport und Spedition kennen. Ob im Escape Room Logistik, in VR‑gestützten Workshops, bei der Palettierung realer Ladeaufträge oder während der Betriebsbesichtigung bei Graphic Packaging International – überall standen gemeinsames Problemlösen, fachlicher Austausch und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt.
Besonders begeistert zeigten sich unsere Auszubildenden vom persönlichen Kontakt zu den polnischen Jugendlichen. Die Zusammenarbeit über Sprach‑ und Landesgrenzen hinweg, das gemeinsame Lachen, Lernen und Ausprobieren prägten die Fahrt ebenso wie die fachlichen Inhalte.
Die Projektfahrt hat einmal mehr gezeigt, wie europäische Partnerschaften die berufliche Bildung bereichern: durch neue Perspektiven, echte Praxiserfahrungen und Begegnungen, die im Gedächtnis bleiben. Unser Dank gilt dabei besonders unserer Partnerschule Zespół Szkół Zawodowych Nr 6 im. Joachima Lelewela in Poznań, deren engagierte Zusammenarbeit diesen Austausch möglich gemacht hat.
Stimmen der Teilnehmenden
Melina
„Diese praktische Anwendung der Sprache hat mir tatsächlich sehr geholfen. In der Schule hören wir zwar auch polnische Sätze und üben die polnische Aussprache, doch es hat einen ganz besonderen Charme, Polen in echten Gesprächen zuzuhören, vertraute Wörter wiederzuerkennen, sie zusammenzusetzen und sich so den Sinn selbst zu erschließen. Mir hat auch der zweite Tag in der Schule gefallen, an dem wir in Gruppen saßen und die Planung der Logistik übernommen haben. Wir sollten kalkulieren und simulieren, wie das Tagesgeschäft in einem echten Logistikunternehmen abläuft. Das hat mit unseren beiden polnischen Gruppenpartnern viel Spaß gemacht.“
Liliana
„Für mich war vieles neu. Es gibt Unterschiede zwischen Deutschland und Polen, aber auch viele Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel ist der Schulalltag etwas anders, aber die Jugendlichen sind eigentlich gar nicht so verschieden von uns. Am besten gefallen hat mir die gemeinsame Zeit mit den anderen. Besonders die Gespräche und die lustigen Momente bleiben mir in Erinnerung. Ich würde anderen auf jeden Fall empfehlen, an so einer Fahrt teilzunehmen, weil man viele neue Erfahrungen macht und tolle Erinnerungen sammelt.“
Projektleitung:
Thomas Lenth, Lehrer Abt. 1
Agnieszka Wolowicz, Lehrerin Abt. 1







