Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,
am 4. Juni 2008 fand die vierte Sitzung der Schulkonferenz in diesem Schuljahr statt. Anwesend waren sechzehn Mitglieder der Schulkonferenz bzw. Stellvertreter. Als Gast war Herr Tomas Wehling (Demokratiepädagoge) erschienen.
Tagesordnung:
TOP 1: Abstimmung über das Protokoll der Sitzung der Schulkonferenz vom 10. April 2008
TOP 2: „Schule ohne Rassismus“
TOP 3: Stand der Arbeit am Schulprogramm
TOP 4: Verfahrensweise bei Projektanträgen: die Aufgabe der Schulkonferenz und der Steuergruppe
TOP 5: Bericht zur weiteren Nutzung des Schulstandortes Benzschule
TOP 6: Abschlussfeier für die Auszubildenden im Juli 2008
TOP 7: Verschiedenes
Zu Top 1:
Das Protokoll der letzten Sitzung wird mit 13 Stimmen angenommen (1 Enthaltung, keine Gegenstimme)
Zu Top 2:
Vortrag von Herrn Tomas Wehling (Demokratiepädagoge). Er ist Lehrer am Einstein-Gymnasium. Es sind insgesamt 23 Schulen an der Aktion „Schule ohne Rassismus“ beteiligt, aber noch kein OSZ. Die Schüler müssen von dieser Konzeption überzeugt sein und die Ideen selber tragen (siehe historischer Hintergrund in der Anlage). Um die Durchführung an der Schule zu ermöglichen, kann es sinnvoll sein einen Paten zu finden (z.B. einen Politiker). In der ganzen Schule muss Übereinstimmung darüber herrschen, ob sie das Vorhaben unterstützt. Dafür wird eine Unterschriftenaktion durchgeführt. Diese Liste muss dann zur Bundeszentrale geschickt werden.
Herr 1Schulze-Marmeling fragte, ob Herr Wehling ein konkretes Beispiel für ein entsprechendes Projekt nennen könne.
Herr Wehling antworte: Projekte könnten etwa in einer Projektwoche durchgeführt werden. Hier könnte nach konkreten Formen von Diskriminierung z.B von Farbigen und Behinderten gefragt werden, nach Jüdischem Leben o.ä. Hierzu hat Herr Wehling einen Informationsordner und Projektideen zur Verfügung gestellt.
Herr Schulze-Marmeling fragt wie die Sicht der Schüler sei.
Schülerin fragt nach der Dauer des Projektes.
Herr Wehling antwortet auf die Frage nach der Dauer eines Projektes, dass diese ca. 1 Jahr betrage. Man könne dazu auch eine Arbeitsgruppe gründen und Aktionstage durchführen.
Schülerin findet das Projekt gut, aber die Zeit ist zu kurz.
Herr Schmölling: Findet so ein Projekt auch sehr gut und realisierbar.
Herr Wehling betont noch einmal, dass die Gründung einer Arbeitsgruppe der Schüler der erste Schritt dazu sei.
Herr Nellen meint, dass die Initiative der Schüler nötig ist.
Herr Schulze-Marmeling schlägt vor, dass ein solches Vorhaben durch die Schülersprecher, Klassensprecher und diverse Aushänge verbreitet werden könne.
Dazu meinte Herr Wehling, dass ein Aktionstag/Infotag veranstaltet werden kann.
Herr Schmölling schlägt vor, dass ein Infotag am ersten Schultag des nächsten Schuljahres optimal sei.
Herr Nikoleit bezweifelt, dass diese Aktion durch die Steuergruppe durchgeführt werden kann.
Frau Florschütz sieht Probleme beim Start dieses Projektes.
Herr Schmölling schlägt als Termin zur Vorbereitung des Projektes den 01.09.2008 (Anfang des nächsten Schuljahres) vor. Es werden Flyer erstellt und Schreiben an jeden Klassensprecher ausgehändigt, Das Motto soll heißen: „Mut gegen Gewalt und Diskriminierung“
TOP 3:
Herr Schulze-Marmeling teilt mit, dass Änderungs- und Ergänzungsvorschläge zum Schulprogramm noch bis zum 20.06.2008 angenommen werden. Am 26.06.2008 steht der Entwurf des Schulprogramms auf der Konferenz der Lehrkräfte zur Abstimmung. Wenn diese zustimmt, kann das überarbeitete Schulprogramm am 02.07. durch die Schulkonferenz in Kraft gesetzt werden.
Top 4:
Herr Schulze-Marmeling gibt bekannt, dass die Steuergruppe die eingehenden Anträge prüft und Empfehlungen erarbeitet. Die letzte Entscheidung liegt jedoch bei der Schulkonferenz: „Was ist förderungsfähig?“ Wie viele Ermäßigungsstunden sind angemessen?“
Herr Baumelt erläutert, warum letztlich die Schulkonferenz entscheidet. Es seien hier Schüler- und Lehrervertreter vertreten.
Die Schulkonferenz stimmt bei einer Gegenstimme der vorgeschlagenen Vorgehensweise zu.
TOP 5:
Herr Nikoleit informiert über den Stand der Nutzung an der Benzschule. Die Schule und das Gelände sind verkauft und gehen in Erbpacht an eine Grundschule (internat.Schule, www. dis-web.de). Die obere Etage steht dem OSZ weiter zur Verfügung. Die Ausbildungsberufe Rechtsanwaltsfachangestellte und Steuerfachangestellte werden in das Gebäude „Zum Jagenstein“ umziehen, jedoch nicht vor Oktober 2008. In der Benzschule verbleiben die Speditionskaufleute, Sozialfachangestellte und die Fachoberschüler. Es wird eine Sanierung der Sporthalle vermutet.
TOP 6:
Herr Damaske informiert über die Abschlussfeier der Auszubildenden im Juli 2008. Von der Abteilung II nehmen 3 Klassen und von der Abteilung I nehmen mehrere Gruppen aus verschiedenen Klassen teil. Er weist darauf hin, dass sehr wenig Interesse gezeigt wurde. Die Abschlussveranstaltung findet im alten Rathaus statt. Es muss für die Zukunft geklärt werden, ob die Übergabe der Zeugnisse wieder im Rahmen einer besonderen Feier stattfinden soll.
TOP 7:
Frau Hesse ist weiterhin bemüht, die E-Mail Adressen aller Klassensprecher zu bekommen, um die Kommunikation unter den Schülern zu verbessern.
Herr Körting weist noch einmal auf das Verständigungsproblem unter den Schulsprechern hin.
Herr Baumelt schlägt vor bei der nächsten Schülersprecherwahl alle E-Mail-Adressen aufzunehmen.
Herr Nikoleit informiert über die der Schule zur Verfügung gestellten Mittel aus dem „Öko-Smart-Programm“ in Höhe von ca. 8.000 €. ) Herr Nikoleit stellt den Antrag, 1.500 € für die Beschaffung von Geschirr für die Cafeteria am Schulstandort Jagenstein zur Verfügung zu stellen. Das Geschirr steht dann auch bei schulischen Veranstaltungen genutzt werden.
Der Antrag wird mit 10 Ja-Stimmen bei 2 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen.
Die nächste Sitzung der Schulkonferenz wird am 2. Juli am Standort Jagenstein stattfinden.
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Alexandra Kazakova, Protokollführerin

