03.09.2006

Schülerfahrten, Austauschprojekte am OSZ II

Europa wächst zusammen: wirtschaftlich, politisch, kulturell. Die Internationalisierung der Arbeits- und Lebenswelt macht rasante Fortschritte und vor niemandem Halt. Berufliche und persönliche Mobilität sind gefragt, nicht nur im Inland sondern auch im Ausland. Eine Voraussetzung dafür ist bei aller Verschiedenheit der Bildungssysteme die Erfahrung unterschiedlicher Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen, die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen in der beruflichen Bildung sowie die Erlangung einer interkulturellen Kompetenz bei Schülern, Auszubildenden und Mitarbeitern.

Der Nutzen für alle Beteiligten liegt auf der Hand:

für die Auszubildenden

  • Persönlichkeitsentwicklung, Stärkung des Selbstbewustseins, Sicherheit im Auftreten
  • Bewältigung von Lebens- und Arbeitssituationen in einer ungewohnten Umgebung
  • Erfahrung anderer Arbeitstechniken und Formen der Arbeitsorganisation
  • Gewinnung von Vertrauen in die Leistungen anderer Länder
  • Erweiterung der Fremdsprachenkompetenz
  • Abbau von Vorurteilen

für die Ausbildungsbetriebe

  • Förderung von Mobilität, Flexibilität und Kreativität der Mitarbeiter
  • Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb
  • Knüpfen von Kontakten und Netzwerken

für die Region

  • Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung

Das OSZ II hat deshalb bereits vor Jahren begonnen, Schulpartnerschaften zu anderen europäischen Ländern aufzubauen und sich an Austauschprojekten der Europäischen Union zu beteiligen.

Projekte:

  • Austausch mit den Niederlanden im Bereich der Spedition (abgeschlossen)
  • Partnerschaft mit Schulen in Nordirland im Rahmen von Achievers International (abgeschlossen)
  • Dreiwöchige Sprachaufenthalte für Auszubildende in Großbritannien (jährlich)
  • Austausch mit der Schweiz für Auszubildende der Büroberufe und des Handels
  • Austausch mit Frankreich im Bereich der Spedition
  • Schulpartnerschaft mit einem ökonomisch-technischen Lyzeum in Jaroslaw (Polen)

Schulpartnerschaften und Austauschprojekte sind für uns keine touristisch untersetzten Bildungsveranstaltungen. Intensive Vorbereitung (Infotreffen, Sprachkurs etc.), klar definierte inhaltliche und zeitliche Vorgaben, Praxiserfahrung sowie eine umfassende Nachbereitung (z.B. Projektbericht, Abschlusspräsentation, Zertifizierung) zeichnen die Projekte aus. Dies macht Arbeit und stellt Anforderungen an alle Beteiligten, aber der Nutzen und die Freude überwiegen allemal.

Jürgen Berkefeld

Abteilungsleiter Abteilung 3

Aktualisiert am: 23.03.2011

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