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Klassen 3172 und 1462

Anlässlich des diesjährigen Europatages hatten die Veranstaltungskaufleute im ersten Ausbildungsjahr und die Bankkaufleute des zweiten Ausbildungsjahrs einen Gast aus Kamerun eingeladen:  Aurelie Bile Akone, die gerade ihr Soziologie- Master-Studium an der Universität Potsdam erfolgreich abgeschlossen hat.

In ihrem Workshop „The “real price“ of fashion!“ veranschaulichte sie sehr eindrucksvoll die globalen Zusammenhänge zwischen der Textilindustrie, den damit verbundenen Umweltschäden, Second-Hand-Kampagnen sowie der Zerstörung lokaler Textilmärkte in Afrika.

Diese Lehrkooperation -im Rahmen des Grenzenlos-Projekts- war die Fortsetzung der bereits sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen WUS (World University Service) und dem OSZ 2 Potsdam.

Zum Abschluss des Europatages wurde dem OSZ 2 Potsdam als zweiter Berufsschule im Land Brandenburg der Titel „Grenzenlos-Schule“ verliehen.  In Anwesenheit mehrerer Grenzenlos-Referenten aus Peru, Kamerun und Georgien nahm Frau Dr. Julia Boger, Vertreterin des WUS, die Auszeichnung vor. 

Sylvia Harms, Fachkonferenzleiterin Wirtschafts- und Sozialkunde

Klasse 3151

Der 4. Internationale Stammtisch fand am Europatag 2018 in etwas veränderter Form statt. Nach einer Idee aus den vorhergehenden Stammtischen entwickelte die Klasse 3151, bestehend aus zukünftigen Veranstaltungs- und Tourismuskaufleuten, Ideen für Stadtrallyes in Potsdam. Neben einer "Kulinarischen Tour" entstanden auch eine Tour mit historischen Sehenswürdigkeiten und eine "Insel-Route". Diese Stadtrallyes mit interaktiven Elementen sollen im nächsten Schuljahr noch vervollkommnet werden. Zukünftig können dann alle Klassen diese nutzen, um Schülerinnen und Schülern, die Potsdam gar nicht oder nur oberflächlich kennen, die Stadt näherzubringen und sich in der Gruppe besser kennenzulernen, z.B. am Aufnahmetag oder auch als Teambuilding-Aktion.

Silke Sandek, Abt.1, Angela Gemmel und Stefanie Zimmermann, Abt. 2

Willkommensklasse 1071

Wir haben den Europatag gemeinsam mit der Fachoberschul-Klasse 5371 gestaltet.

Zuerst haben wir uns gegenseitig vorgestellt und kennengelernt. Die Schülerinnen und Schüler der 5371 wollten wissen, aus welchen Ländern wir kommen, wie lange wir schon in Deutschland sind und welche Hobbies wir haben.

„Was bedeutet für Dich Europa?“ haben wir uns dann gegenseitig gefragt. Jeder von uns hat einen Begriff aufgeschrieben und erläutert, was Europa für ihn bedeutet.

Danach haben wir in kleinen Gruppen die europäische Landkarte gepuzzelt.

Anschließend hatten wir in zwei Gruppen die Aufgabe, mit Papier und Klebeband jeweils eine Brücke zu bauen. Dabei mussten wir uns zuerst verständigen, was genau und wie wir bauen werden.  Am Ende hat eine Gruppe eine Brücke und die andere ein Schiff gebaut. Zum Schluss haben wir unsere Wünsche an Europa mit Karten an unsere Konstruktionen geklebt. „Frieden“, „Freiheit“, „gegen Rassismus“, „keine Armut“, „Einheit“, „Perspektive“ und vieles Andere stand auf dem „MS Europa“… Die Schülerinnen der 5371 haben gestaunt, wie Europa (und ihre Namen) in Arabisch geschrieben werden. Das Miteinander hat uns viel Spaß gemacht. Stolz waren wir, als Alina und Detor von der 5371 und Ghaith aus unserer Klasse bei der Abschlussveranstaltung im Amphitheater unsere beiden „Meisterwerke“ allen versammelten SchülerInnen und LehrerInnen vorstellen konnten.

Zwischendurch haben einige von uns beim Spendenlauf teilgenommen und die Plakate des Plakatwettbewerbs bewertet. Unser Favorit, die Europakarte mit Stadien, hat am Ende gewonnen.

Am schönsten war für uns an diesem Tag der Austausch mit den deutschen Schülerinnen und Schülern. Wir hoffen, dass es künftig mehr solche Möglichkeiten gibt.

Klasse 2861

Die Speditionsklasse besuchte am Europatag in Berlin das Deutsche Spionagemuseum. Besonderen Anklang fanden die vielen Exponate zur Agentenausrüstung sowie die Geschichten zahlreicher Top-Spione. Wie man einen Geheimcode dechiffriert oder den Laserparcour bewältigt, fand ebenfalls großes Interesse.

Klasse 2371

Frau Palla hat die Verwaltungsfachangestellten im 1. Ausbildungsjahr durch Potsdam geführt. Dabei hat sie den Auszubildenden einige Teile Potsdams unter dem Aspekt Europa etwas näher gebracht. Die Führung startete bei Alexandrowka und führte die Klasse über das Holländische Viertel, das Französische Viertel, die Innenstadt, die Breite Straße und den Alten Markt bis hin zur Freundschaftsinsel. Die Auszubildenden haben somit schnell festgestellt, dass der europäische Gedanke schon lange in Potsdam zu Hause ist.

Klasse 1961

Die angehenden Kaufleute und Servicefachkräfte für Dialogmarketing waren bei der Audi Interaction GmbH in Potsdam in der Zeppelinstraße. Wir besuchten das Team International. Es ging vorrangig um die Händlervernetzung in Europa, die europaweite Pannenhilfe und länderspezifische Besonderheiten.

Klasse 2871 PL

Die Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen im 1. Lehrjahr nahmen am Europatag die Gelegenheit zu einer Exkursion wahr und besuchten die Potsdamer Gedenkstätte für die Geschichte politischer Verfolgung und Gewalt in den unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland – aber auch für den Sieg der Demokratie in der Friedlichen Revolution 1989/90.
Im einstigen Gerichts- und Gefängniskomplex wurden wir anschaulich und informativ durch die multimediale Ausstellung und durch die verschiedenen zeitlichen Epochen geführt. Im Mittelpunkt standen dabei die Menschen, die während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur aus politischen Gründen inhaftiert und verurteilt wurden, sowie die Menschen, die 1989/90 dazu beitrugen, die SED-Diktatur zu überwinden. Im Anschluss daran erhielten wir im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs einen sehr lebendigen und beeindruckenden Einblick in das Leben eines ehemaligen Inhaftierten, der mit uns nicht nur seine Erinnerungen an die Flucht aus der DDR, sondern auch viele weitere wie die an den Mauerbau 1961 teilte.

Sowohl während der Führung als auch beim Zeitzeugengespräch wurde uns einmal mehr bewusst, dass Freiheit und Demokratie sehr wohl u. a. europäische Werte sind, die es zu schätzen und zu schützen gilt.

Klassen 3461 und 3471

Die Sportassistenten des ersten und zweiten Ausbildungsjahres besuchten gemeinsam mit Jugendoffizier Oberleutnant Manner das Informationsbüro des Europäischen Parlaments am Brandenburger Tor in Berlin. An den bereitstehenden Terminals recherchierten wir nach Informationen zur EU, um unser Wissen dann in einem Quiz unter Beweis zu stellen. Die Gewinner liefen dann mit einem Muntermachenden Preis gemeinsam mit allen anderen zu Fuß zum Ministerium der Verteidigung. Dort wurden wir von den Feldjägern belehrt, durchleuchtet und konnten anschließend im Ministerium einem Vortrag zu den verschiedenen gemeinsamen Europäischen Einsätzen der Bundeswehr lauschen.

Klasse 2372

Die Auszubildenden der Klasse 2372 im Bildungsgang Verwaltungsfachangestellte nahmen engagiert ganztägig an einem EU-Seminar mit dem Planspiel "Destination Europe"  im Haus teil. Das Seminar wurde veranstaltet vom Civic Institut für internationale Bildung im Auftrag der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Die Azubis spielten die Rollen der EU-Institutionen (Rat der EU, Europäisches Parlament und Europäische Kommission) und vertraten als Abgeordnete und Präsidenten die Länder und Fraktionen mit verschiedensten Interessen zur Ordentlichen Gesetzgebung nach Art. 294 AEUV und Asyl- und Flüchtlingspolitik in der EU.

Klasse 2671

Die angehenden Kaufleute für Büromanagement waren mit Frau Ramm und Frau Günther in der "Neuen Synagoge" in Berlin.

Die Neue Synagoge, 1866 erbaut, war mit ihren 3200 Sitzen das größte jüdische Gotteshaus in Deutschland. Somit erklärt es sich, dass in der Umgebung jüdisches Leben stattfindet und stattfand. In der sogenannten Spandauer Vorstadt begann sich um 1671 jüdisches Leben zu etablieren. 

Hier stand die erste Synagoge, hier befindet sich der heute noch sichtbare erste jüdische Friedhof (Große Hamburger Straße) Berlins. 

Hier finden sich auch die Synagoge der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel ebenso wie das ehemalige jüdische Waisenhaus (Ahawa) oder die seit kurzem wieder zu besichtigende ehemalige Jüdische Mädchenschule. Neben der Besichtung der jüdischen Orte wurde viel über die Historie und der aktuellen Situation der Juden in Europa und der Welt informiert.

Dzień dobry! und Cześć! – „Guten Tag!“ und „Hallo!“ Polnisch-Workshop der Klassen 2151 und 2152 am Europatag

Da sich in beiden Rechtsanwalts-Fachangestellten-Klassen Azubis polnischer Herkunft befinden, hatten sich die Klassen den Workshop des Polnisch-Instituts Berlin als Klassenaktivität für den Europatag ausgesucht. Herr Berkefeld, der Vorsitzende unseres Fördervereins und großer Liebhaber unseres Nachbarlandes, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, auch an dem Workshop teilzunehmen. Unter Leitung von Frau Sarah Bonin lernten die Teilnehmer wichtige Redewendungen der polnischen Sprache, bewiesen ihre Kenntnisse zu Polen in einem unterhaltsamen Quiz und spielten sogar kleine Theaterszenen zu polnischen Umgangsformen vor. Dabei schnitten sie alle ganz gut ab, denn im Vorfeld hatten sich beide Klassen schon unter verschiedenen Aspekten mit Polen beschäftigt und dazu Poster angefertigt. Frau Bonin hatte große Unterstützung durch Magdalena aus Klasse 2151, die unter dem Motto „Magda macht das schon“ tatkräftig assistierte. Übereinstimmend kamen alle zu der Einschätzung, der Workshop war nicht nur „jako – tako“ (so lala), sondern sehr kurzweilig und unterhaltsam, und alle haben dabei viel gelernt.

Chr. Weigel

Fachoberschule: Auf den Spuren des Smartphones

Am Europatag nahmen die Schülerinnen und Schüler der FOS Klassen 5171, 5162 und 5163 an einer Einheit zum Thema „Nachhaltigkeit und nachhaltiger Konsum: Wie nachhaltig ist das Smartphone“ teil. Als Dozent konnten wir Herrn Enrique Angles, gebürtiger Peruaner, der derzeitig an der TU Berlin im Fach Internationale Berufliche Bildung promoviert und am Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ teilnimmt, gewinnen. Nach einem intensiven und vor allem informativen Einblick in das Heimatland des Dozenten setzten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen mit dem Thema näher auseinander. So lernten sie, dass die Herstellung der Smartphones eine globale Produktionskette impliziert. Die Entwicklung findet im Land der Firma statt, wohingegen die Rohstoffe aus Ländern kommen, deren Sicherheits- und Arbeitsstandards sowie deren Löhne meist wesentlich niedriger sind. Des Weiteren lernten sie unterschiedliche Haltungen argumentativ zu vertreten.

Wir bedanken uns vor allem bei Herrn Angles für diese lehrreiche und gut gestaltete Lerneinheit!

Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen der FOS