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Die Ausbildung im Überblick

Rechtliche Grundlage der Berufsausbildung ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten / zur Steuerfachangestellten. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie kann unter bestimmten Voraussetzungen (u. a. gute bis sehr gute Leistungen in Theorie und Praxis) auf bis zu zwei Jahre verkürzt werden.

Die Ausbildung erfolgt dual, das heißt in Kooperation von Berufsschule und Ausbildungskanzlei. Dabei verbringen Sie ein Drittel der Ausbildungszeit in der Berufsschule, in der Sie die theoretischen Grundlagen lernen, und zwei Drittel in der Kanzlei, in der die praktische Ausbildung erfolgt. Die Inhalte der praktische Ausbildung sind im Ausbildungsrahmenplan beschrieben.

Nach eineinhalb Jahren, also etwa in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, legen Sie vor der Steuerberaterkammer eine schriftliche Zwischenprüfung ab. Sie dauert 180 Minuten und besteht aus den drei Prüfungsgebieten Steuerwesen, Rechnungswesen und Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Zwischenprüfung dient dazu, Ihnen, Ihrem Ausbilder in der Kanzlei und den Fachlehrern in der Berufsschule Hinweise auf Ihren Leistungsstand zu geben. Das Ergebnis der Prüfung hat keinerlei Auswirkung auf die spätere Abschlussprüfung.

Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, die aus einem schriftlichen und aus einem mündlichen Teil besteht.

Der schriftliche Teil dauert 360 Minuten und beeinhaltet wiederum die Prüfungsgebiete

Steuerwesen (150 Minuten)

Rechnungswesen (120 Minuten)

Wirtschafts- und Sozialkunde (90 Minuten)

Der mündliche Teil bezieht sich auf das Prüfungsfach Mandantenorientierte Sachbearbeitung. Er dauert 30 Minuten und beginnt mit einem kurzen Vortrag zu einem Thema, das Sie aus zwei Ihnen zur Wahl gestellten Themen auswählen dürfen. In dem Prüfungsgespräch sollen Sie zeigen, dass Sie berufspraktische Vorgänge und Problemstellungen bearbeiten und Lösungen darstellen können.